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Arbeitsproben

Einige Texte aus meiner Tätigkeit für verschiedene Online- und Print-Medien. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Bereich Onlinejournalismus, Erfolgsstrategien von Medienunternehmen im Netz, Nutzungszahlen und Zugriffsmessung, journalistische Qualität im WWW, etc.

Neben einigen Onlinetexten gibt es gescannte Print-Artikel als JPG-Dateien und ein Abstract meiner Diplomarbeit zum Thema "Erfolgsfaktoren journalistischer Online-Angebote".

--> Online-Artikel
--> Print-Artikel
--> Abstract Diplomarbeit


Online-Artikel

Eine Reisereportage von einer der schönsten Inselgruppen der Welt, die wohl erst in einigen Jahren vom Massentourismus heimgesucht wird: Der Quirimba-Archipel vor der Küste Mosambiks. (Der Text ist erstmals bei T-Online erschienen.)
Seit 2000 arbeite ich als freier Autor unter anderem für www.onlinejournalismus.de, eine Plattform für professionellen Journalismus im Internet.
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Messung der Zugriffszahlen durch die IVW. Im Januar 2002 wurde auf ein neues Messverfahren umgestellt. Hier steht, was es gebracht hat.
Mit WEB.DE verabschiedete sich im März ein Big Player im deutschen Internet aus der IVW-Messung. Gemeinsam mit anderen Onlineunternehmen wie AOL oder T-Online gründete Web.de die AGIREV, die "Arbeitsgemeinschaft Internet Research e.V.". Für die Nutzungsmessung wurde ein neuer Standard entwickelt, der Online-Reichweitenmonitor (ORM). Das Ende für die IVW-Messung und die bekannten Währungen "Visit" und "PI"?
Über die Entwicklungen nach dem 11. September 2001 bei den journalistischen Online-Angeboten schrieb ich einen Beitrag für "Message - Internationale Fachzeitschrift für Journalismus." Vor allem die News-Sites verzeichneten einen starken Anstieg ihrer Nutzungszahlen. Doch war diese Entwicklung von Dauer?
Ein weiterer Artikel für Onlinejournalismus.de - damals noch im minimalistischen Schwarz-weiß-Layout. Eine Studie der Poynter University in Ohio hatte ergeben, dass Texte am Monitor weniger gut verstanden werden und weniger vertrauenswürdig sind, als die gleichen Texte in gedruckter Form. Warum? Hier steht´s.


Print-Artikel

Diese Print-Artikel stammen aus verschiedenen Zeitungen, darunter die großen Regionalzeitungen "HNA - Hessische Niedersächsische Allgemeine" und "Leipziger Volkszeitung". Die Grafiken können bei Bedarf gespeichert werden und mit einem entsprechenden Programm vergrößert und gelesen werden.

Die Brent Spar - ausgediente Erdölplattform und Politikum. Greenpeace hatte die heimliche Versenkung verhindert - doch wie sollte es weiter gehen? Monatelang wurde um eine Entscheidung gerungen. Das Medieninteresse war inzwischen bei Null angelangt.
Für mich ein ganz besonderer journalistischer Erfolg! Eine rechtzeitig begonnene Recherche einige Wochen vor der Entscheidung, was letztendlich mit dem Stahlriesen geschehen soll, sicherte hochkarätige Interviewpartner bei Greenpeace und Shell London. Drei Tage nach Veröffentlichung des Textes war die Brent Spar wieder Medienthema Nummer eins.


Workuta - Arbeits- und Gefangenenlager in Sibiren. Einer der dort war und es überlebt hat, hatte Jahrzehnte später seine Erinnerungen künstlerisch aufgearbeitet - schriftlich, in Zeichnungen und Gedichten. In einem langen Gespräch erfuhr ich, was er fühlte, als er an den Ort seiner verlorenen jugend zurück kam.


Leben mit einem behinderten Kind - in unserer heutigen Gesellschaft ein zu bewältigendes Problem, sollte man meinen. Sollte man...
Nach einigen Meldungen und Berichten über die Schließung der Kurzzeitpflege für Behinderte in Nordhessen erfuhr ich von einer betroffenen Mutter, was es wirklich bedeutet, auf sich allein gestellt zu sein. Der Beitrag besteht aus zwei Texten:


Ein klassisches Interview mit dem amaligen Chef der Jungen Union. Lautstark hatte er gefordert, Helmut Kohl sollte zur Wahl 1998 Platz für einen neuen Spitzenkandidaten machen. Wenige Tage später war er in Interviews schon merklich vorsichtiger geworden - gab es einen Rüffel von der Mutterpartei?


Eine nette Reportage über einen Abend mit einer Wünschelrutengängerin. Und das Schlimmste daran: es hat funktioniert!



Diplomarbeit - Abstract

Titel der Arbeit:
"Erfolgsinduzierende Faktoren journalistischer Online-Angebote. Eine vergleichende Analyse von General-Interest-Angeboten im World Wide Web mit Fallstudien." (Universität Leipzig, Oktober 2001, Note: 1,2)

Kurzbeschreibung
Sechs Jahre, nachdem die ersten journalistischen Angebote in Deutschland online gingen, befindet sich der Markt in einer Konsolidierungsphase. Nach jahrelangem rasanten Anstieg verringern sich die Zuwächse sowohl auf Nutzer- als auch auf Anbieterseite. Das Feld der journalistischen Angebote im World Wide Web (WWW) haben in der Vergangenheit vor allem die traditionellen Medienunternehmen besetzt. Auch in diesem Bereich kommt es im Jahr 2000 zu einer Stagnation des Gesamtmarktes. Innerhalb der Gruppe der Informationsanbieter sind Tendenzen zu Diversifikation und Spezialisierung zu beobachten. Wer die Gewinner respektive Verlierer dieses Prozesses sein werden und welche Faktoren journalistischen Angeboten im WWW zum Erfolg verhelfen, damit beschäftigt sich die vorliegende Diplomschrift.Der Verfasser nähert sich dem Erfolgskonstrukt auf drei Wegen. Zunächst werden die in den Veröffentlichungen der Vergangenheit genannten Erfolgsfaktoren einer Prüfung unterzogen. Es zeigt sich, dass viele Autoren aus einer technikdeterminierten Sichtweise lediglich die Potentiale, die das Übertragungsmedium WWW bietet, auflisteten. Diese können auch für beliebige sonstige Angebote gelten. Um journalistische Web-Sites genauer zu untersuchen, wird deshalb ein Erfolgskonstrukt für Anbieter dieser Art neu entwickelt. Dieses bezieht neben dem Journalismus auch die ökonomische Dimension ein, ist also qualitativ und quantitativ angelegt. Unter diesen Vorzeichen wird die Angebotsgruppe der General-Interest-Angebote analysiert. Dabei ist festzustellen, dass lediglich ein Teil dieser Angebote originär journalistische Inhalte bietet. Aus der Untersuchung dieser Web-Sites können einige aktuelle Erfolgsfaktoren ermittelt werden.Die empirische Erforschung erfolgversprechender Strategien wird in drei Fallstudien vertieft. Hierbei wurden ein öffentlich-rechtlicher, ein privater Rundfunksender und eine Zeitungskooperation ausgewählt. Es zeigt sich, dass die Ressourcen eines Muttermediums in Form von synergetischen Effekten in Zukunft einen entscheidenden Erfolgsfaktor darstellen werden. Die Quintessenz der Arbeit bildet die Herausarbeitung verschiedener Formen journalistischer und ökonomischer Synergien sowie die Einschätzung unterschiedlicher Strategien zur Refinanzierung. Die so gewonnenen Erfolgsfaktoren journalistischer Web-Angebote sind auf die nahe Zukunft bezogen und können als praktische Handlungsvorschläge für Online-Redaktionen verstanden werden. (Mehr dazu in der Rubrik Uni-Texte.)

Freitag, 24.11.2017,  12:08:01 Uhr